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Helichrysum italicum

Currykraut

Immortelle, das unsterbliche Kraut, ist im Mittelmeerraum sowie im östlichen Teil Nordafrikas und in Kleinasien heimisch. Currykraut gehört zur typischen Vegetation der offenen Strauchheide (Macchia und Garrigue) in Südfrankreich, auf Korsika und Sardinien. Bei Hitze oder nach Regen ist der stark würzige Geruch – nach Curry – deutlich auszumachen.

Imhof kulinarisch

Currykraut muss sehr sparsam verwendet werden. Schnell kann das blumig-würzige Aroma kippen und bitter schmecken. Blätter oder Zweige am besten in ein Baumwolltuch gewickelt mitkochen, dann entfernen. Ideal für Reisgerichte, Fisch, Fleisch, Saucen. Harmoniert mit Lavendel, Kamille, Muskatellersalbei, Zitrusfrüchten. Trend: Auf Currypulver verzichten, dafür junge Triebspitzen des Currykrauts in Currygerichten verwenden.

Steckbrief

Name (dt.)

Currykraut

Gattung / Name (lat.)

Helichrysum italicum

Familie

Korbblütler (Asteraceae)
Mehrjährige Pflanze

Weitere Namen

Italienische Strohblume, Immortelle
Curry plant (engl.), Immortelle d’Italie (franz.), Perpetuino (ital.)

Ernte

Juni bis August

Verwendung

Junge Blätter und Triebe

Wuchs / Varietäten

Halbstrauch
Höhe: 20 bis 60 cm

Aufbewahren

Currykraut frisch verwenden. Zweige nur für kurze Zeit in Wasser einstellen. Getrocknetes Currykraut (mit Blüten) ist ein beliebtes Element in Trockensträussen. Zum Würzen nicht geeignet. Currykraut trocknen: Frisch geschnittene Blütenzweige zusammenbinden und kopfüber an einem trockenen, luftigen Ort aufhängen. Hält ewig …

Pflanze

Currykraut liebt zwar sonnige, vor Wind geschützte Standorte mit durchlässigem Boden, ist aber anspruchslos und wächst sogar auf Geröllhalden und am Strassenrand.

Medizinisch

Currykraut wirkt entzündungshemmend und schleimlösend. Der Duft ist Seelenbalsam, gibt innere Ruhe, baut auf und verschafft Klarheit. Auch hier gilt: Sparsam verwenden.

Rezepte

Fisch / Reisgerichte / Saucen / Fleisch