Kürbis Musquée de Provence

Kürbis Musquée de Provence

Eine in ganz Europa bekannte französische Züchtung.

 

Steckbrief


Name (dt.) Musquée de Provence
Gattung/Name (lat.) Cucurbita
dazu gehören auch Melonen, Gurken und Zucchini
vom griechischen Wort Pepon (Melone), was soviel bedeutet wie "von der Sonne gekocht"
Art Moschuskürbis/Winterkürbis
Weitere Namen Muscade de Provence, Moschuskürbis aus der Provence
Ernte ab Ende August
sie werden nicht voll ausgereift geerntet
erhältlich bis Ende März
reift in ca. 150 Tagen
Geschmack leuchtend, oranges Fleisch, sehr gute Qualität
aromatisch, fruchtig, süsslich, festfaserige Konsistenz, leicht wässrig
Wuchs/Varietäten flachrund, mit vertieftem Stiel, stark gerippt, glatte Haut, dunkelgrün, mit leicht mehligem Überzug, teilweise hellere Stellen, die bei Vollreife rotbraun werden, dünne Verletzliche Haut, lederartig wenn vollreif
Grösse/Gewicht Durchmesser 25-50cm, Hühe 15-30cm, 7-40kg
Verwendung ausgezeichneter Speisekürbis, ergiebig, ein Allrounder zum Braten, Backen, Dünsten, Dämpfen, können wie Sommerkürbisse roh genossen werden, Haut mit Messer entfernen

Weitere Hinweise

Aufbewahren

Nur unbeschädigte Exemplare sind lagerfähig. Kühl, gut belüftet, trocken und flach lagern. Lagertemperatur 12–17 Grad; bei Raumtemperatur gelagert, reifen Kürbisse schneller

Medizinisch

Kürbisse stärken das Immunsystem, sind verdauungsfördernd, entzündungshemmend und kalorienarm. 95 % Wassergehalt, 100 g Kürbis liefern ca. 20 kcal, hoher Gehalt an Vitamin A, C und E sowie reichlich Kalium, Kalzium und Zink.

Rezepte

Braten oder Rührbraten: Würfel oder Scheiben in Öl braten, würzen (Beilage zu Fleisch, Wild, Hülsenfrüchten, Reis).

Backen: Scheiben oder Hälften entkernen, mit Öl bestreichen, würzen. Im Backofen bei 200 Grad weich garen (Beilage zu Fleisch, Wild, Hülsenfrüchten oder für trockenes Püree für Suppen, Kartoffelstock, Piefüllungen, Gnocchi).

Dünsten: Zwiebeln in Butter andünsten, Würfel oder Scheiben beifügen, mit Flüssigkeit ablöschen, halb bedeckt knapp weich garen. Nach Belieben mit anderen Gemüsen kombinieren (Beilage zu Fleisch, Wild, Hülsenfrüchten, Reis).

Dämpfen: Im Steamer oder im Dampfkörbchen mit Kräutern und Gewürzen zugedeckt knapp weich dämpfen (Beilage zu Fisch, Geflügel, zu Saucen oder in japanischen Suppen).

Gut gewürzt: mit Schnittlauch, Petersilie, Koriander, Thymian, Rosmarin, Minze, Basilikum, Curry, Curryblätter, Koriander, Muskatnuss, Zimt, Kardamom, Ingwer, Lorbeer, Ras-el-hanout, Chili, Sesamsamen, Mandeln, Amaretti.

Gut kombiniert: mit Schalotten, Knoblauch, Lauch, Stangensellerie, Shiitake, Äpfeln

Tipp vom Profi

Fünf Krätuermarinaden zum Braten von Kürbis:
Olivenöl, Thymian, Parmesan, Meersalz, grober schwarzer Pfeffer
flüssige Butter, Rahm, Thymian, Petersilie und Knoblauch
Öl, Rosmarin, Chiliflocken; nach dem Braten mit Kürbiskernöl beträufeln
Olivenöl, Cayennepfeffer, Macis (Muskatblüte), Selleriesalz; nach dem Braten mit Pinienkernen servieren
Sojasauce, Erdnussöl, frischer Ingwer, Mirin, Sesamsamen